Psychologische Online-Interventionen helfen jungen Krebsüberlebenden

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Psychologische Online-Interventionen helfen jungen Krebsüberlebenden

Junge Erwachsene, die einen Krebs überstanden haben, sehen sich oft mit Schwierigkeiten konfrontiert, wenn sie nach ihrer Behandlung in ein normales Leben zurückkehren. Psychische Störungen treten häufig am Ende der Adoleszenz auf, einer Phase, in der sich die Herausforderungen der persönlichen Entwicklung mit dem durch die Krankheit verursachten Stress verbinden. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde eine psychologische Online-Intervention entwickelt, die Bewältigungsfähigkeiten vermittelt und die Resilienz dieser jungen Menschen fördert.

Diese Intervention, die von einem Expertenteam – darunter auch Betroffene – entwickelt wurde, nutzt Strategien der kognitiven Verhaltenstherapie. Sie zielt darauf ab, die psychische Belastung nach der Krebserkrankung zu verringern, indem sie den Teilnehmenden Werkzeuge an die Hand gibt, um ihren Alltag besser zu bewältigen. Frühere Studien haben deren Wirksamkeit, Sicherheit und Fähigkeit belegt, die gegenseitige Unterstützung zu stärken und krebsbedingte Probleme zu reduzieren.

Allerdings behindert der Mangel an Fachkräften für psychische Gesundheit in der pädiatrischen Onkologie deren Einsatz in Krankenhäusern. Gemeinschaftsorganisationen außerhalb des Gesundheitssystems bieten eine Alternative, um den Zugang zu dieser Art von Unterstützung zu erweitern. Diese Einrichtungen stellen bereits Ressourcen und Interventionen bereit, um Überlebenden und ihren Familien zu helfen.

Um die Integration in diese Organisationen zu bewerten, wurden vor und nach der Umsetzung Interviews mit Mitarbeitenden geführt. Die wichtigsten identifizierten Hindernisse sind die Personalfluktuation und die Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Teilnehmenden. Dagegen erleichterten die Schulung des Personals, die Unterstützung der Organisationen und eine gute Kommunikation zwischen den Partnern den Prozess.

Die COVID-19-Pandemie spielte eine ambivalente Rolle: Einerseits erschwerte sie die Umsetzung aufgrund der Einschränkungen, andererseits machte sie junge Menschen offener für Online-Lösungen. Die Jugendlichen, die bereits mit digitalen Tools für ihr Studium vertraut waren, akzeptierten dieses Format besser als einige Mitarbeitende, die weniger an diese Arbeitsweise gewöhnt waren.

Die Ergebnisse zeigen, dass psychologische Programme von geschulten Fachkräften auch in gemeindebasierten Einrichtungen effektiv online angeboten werden können. Eine gründliche Schulung, eine solide Kommunikation zwischen den Partnern und eine Kultur der Unterstützung innerhalb der Organisationen sind entscheidend für den Erfolg dieser Interventionen. Die Rekrutierung von Teilnehmenden bleibt eine große Herausforderung, ebenso wie die Stabilität der Teams.

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Sources du média

Document de référence

DOI : https://doi.org/10.1007/s00520-026-10867-9

Titre : Barriers and facilitators to implementing an online psychological intervention for adolescent and young adult cancer survivors in a community setting

Revue : Supportive Care in Cancer

Éditeur : Springer Science and Business Media LLC

Auteurs : Elin Irestorm; Claire E. Wakefield; Rachel Houweling; Kate Hetherington; Brittany C. McGill; Fiona E. J. McDonald; Richard J. Cohn; Ursula M. Sansom-Daly

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